Grafik: Ernst-Otto Pieper, 25712 Burg in Dithmarschen

Wildhüter St. Hubertus e.V.

Weiterbildungsvorhaben 1/2005
4. und 5. Juni 2005

Von Ernst-Otto Pieper

Unsere Weiterbildung Anfang Juni verlief wieder, wie gewohnt, sehr erfolgreich. Herr Waldemar Becker hatte wieder alles bestens vorbereitet; dafür ein herzliches Dankeschön. Alle Teilnehmer waren rechtzeitig im Quartier und so konnte man bereits am ersten Abend reichlich Informationen austauschen.

Am 4.6. ging es dann in aller Frühe Richtung Harz, wo uns Herr Forstamtmann Eichler in die Aufzucht von Auerwild einwies und das Schaugehege vorführte. Auf einigen Stationen im Revier von Herrn Eichler wurde uns die Problematik des Waldbaues im Nationalpark Harz erklärt und der damit verbundenen „Umforstung“ von Nadel- auf Laubbäume.
Nach einem rustikalen Mittagessen in einer Jagdhütte überreichte der Verfasser Herrn Eichler im Namen unseres Vereins einen namhaften Geldbetrag mit der wir die Auerwildaufzuchtstation unterstützen wollen.
Anschließend fuhren wir wieder Richtung Nentershausen-Weißenhasel. In der Nähe von Bad Sooden-Allendorf gab es noch eine kleine Kaffeepause um wieder zu Kräften zu kommen.
Am Abend hatten wir dann die Jahreshauptversammlung, die reibungslos und harmonisch verlief. Der Familie Claussen gefiel unsere Weiterbildung so gut, dass sie spontan am Abend eine Mitgliedschaft zu unserem Verein beantragte – Dank an dieser Stelle an Ese und Niels!
Am nächsten Morgen hielt der Verfasser einen kurzen Vortrag über die Biologie des Feldhasen und anschließend machten wir eine Exkursion in den nahegelegenen Seulingswald wo wir die 3000-jährige Hamundiseiche besuchten – für alle sicherlich sehr beeindruckend. Nach einer kleinen Stärkung in Friedewald traten alle die Heimreise an.

Ich bedanke mich bei allen, die an der Weiterbildung teilgenommen haben, Mitglieder wie auch Gäste, Dank aber auch an alle für die aktive Mitarbeit bei der nicht immer ganz einfachen Vereinsarbeit.

Ich freue mich schon jetzt auf unsere nächste Veranstaltung im Oktober – dann geht es in den äußersten Norden von Hessen – in den Reinhardswald mit seinen märchenhaften Sehenswürdigkeiten.