Grafik: Ernst-Otto Pieper, 25712 Burg in Dithmarschen

Wildhüter St. Hubertus e.V.

Weiterbildung 1/2012 in St. Andreasberg / Harz

Weiterbildungsveranstaltung 14. bis 17.06.2012 in St. Andreasberg / Harz

Von Ernst-Otto Pieper

Wieder einmal hatten Waldemar Becker mit seine Ehefrau Ursel sowie Helmut Muth alles für unsere Weiterbildungsveranstaltung spitzenmäßig vorbereitet.
Am 14. Juni waren bis 1800 Uhr fast alle Teilnehmer im Ferienhotel St. Andreasberg eingetroffen und hatten ihre Quartiere bezogen.
Ab 1700 Uhr konnte das vom Verfasser mitgebrachte Anschauungsmaterial (Geweihe, Schädel, Kiefer usw.) begutachtet werden. Nach dem Abendessen begrüßte Herr Becker alle Teilnehmer und gab den Ablauf für den nächsten Tag bekannt. Anschließend blieb noch reichlich Zeit für ein gemütliches Beisammensein in der Tenne.
Am nächsten Morgen ging es mit 27 Teilnehmern per Dampflock vom Bahnhof Drei Annen auf den Brocken. Petrus meinte es gut mit uns – Wetter und Sicht waren für „Brockenverhältnisse“ ausgezeichnet. Ein Ranger der Nationalparkverwaltung erwartete uns bereits und erläuterte viel Interessantes über Flora und Fauna des Brockens sowie dessen Geschichte. Anschließend war genügend Zeit, das Brockenmuseum zu besichtigen und sich einer Führung im Brockengarten anzuschließen (ein Muss!).
Am späten Nachmittag ging es zum Rehberger Grabenhaus, wo Herr Volker Tale Wissenswertes über die Geschichte des Rehberger Grabens als Wasserzubringer für die Grube Samson in St. Andreasberg berichtete. Der bergmännische Gesamtkomplex ist heute als Weltkulturerbe eingestuft.
Nach dem Abendessen hielt der Verfasser einen Vortrag über das Naturschutzrecht und im Anschluss daran einen Vortrag über heimische Fledermäuse. Für das gemütliche Beisammensein verblieb nicht mehr viel Zeit.
Während am Samstag (16.06.) für die Damen (Nichtjägerinnen) eine Besichtigung der Stadt Goslar organisiert war (leider bei Dauerregen und Sturm), stand  für  60 Jägerinnen und Jäger dieser Tag von 0900 Uhr bis 1800 Uhr ganz im Zeichen des Seminars „Wildbewirtschaftung“. Hier standen Burkhard Scholz, Bernd Theinhard und der Verfasser als Referenten zur Verfügung.
Nach dem Abendessen begann um 1900 Uhr die Jahreshauptversammlung des WSH, an der auch einige Gäste teilnahmen.
Die wichtigsten Beschlüsse:

Abschließend referierte der Verfasser über das Thema „Was kommt nach dem Revierhegemeister?“ und stellte einen entsprechenden Ausbildungsplan vor.
Die Jahreshauptversammlung wurde um 2100 Uhr beendet und es blieb noch Zeit für ein gemütliches Beisammensein.
Der Sonntagvormittag wurde für Weiterbildung im Naturschutz genutzt. Bei Sonnenschein führte uns Herr Richter, Förster und Revierleiter im Nationalpark Harz, zunächst zum Oderteich, wo er uns kenntnisreich Funktion und Zweck dieser von Bergleuten gefertigten Anlage erläuterte. Der anschließende Rundgang führte uns durch ein Hochmoor und zu einer mächtigen Geröllhalde mit herrlichem Ausblick. Ein Rundgang in seinem Revier mit entsprechenden Erläuterungen über Sinn und Zweck der Waldbewirtschaftung im Nationalpark rundeten die Führung ab. Ein herzliches Dankeschön an dieser Stelle an Herrn Richter!
Nicht unerwähnt bleiben soll, dass sechs Teilnehmer unserer Weiterbildung sich zu einer Mitgliedschaft im WSH entschlossen haben - worüber der Vorstand sich natürlich sehr freut.
Ein herzliches Dankeschön an alle Teilnehmer unserer diesjährigen Weiterbildungsveranstaltung für die tolle Mitarbeit und die fröhliche Atmosphäre!
Mir als Hauptreferenten haben diese Tage sehr viel Freude bereitet und ich freue mich schon jetzt auf unsere Veranstaltungen im kommenden Jahr.

 

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer unserer Weiterbildung 2012

Führung auf dem Brocken

Im Brockengarten

Die Bläsergruppe in Aktion

Führung im Nationalpark Harz