Wildhüter St. Hubertus e.V.

Wildschaden 01

Lfd. Nr.

Fragen

Antworten

1

Welche Maschenstärke darf ein Schutzzaun gegen Wildkaninchen maximal haben?

4 cm.

2

Nennen Sie 4 Möglichkeiten des Einzelschutzes!

Drahthosen, Schafwolle, Wergfaser, chemische Verbissmittel, Stachelbäume, Folien- / Metallbänder, Schutzmatten.

3

Wie hoch muss ein Zaun sein, wenn er gegen Rehwild schützen soll?

1,50 m.

4

Wie hoch muss ein Zaun sein, wenn er gegen Rotwild schützen soll?

2,00 m.

5

Welche  Arten von Waldwildschäden kennen Sie?

Verbissschäden vor allem am Jungwuchs (Abbeißen der Höhen- und Seitentriebe); Fegeschäden durch Gehörn- / Geweihträger; Schälschäden (Winter- und Sommerschälung) besonders an Nadelbäumen.

6

Welche Tierarten beißen Triebe und Knospen junger Waldbäume ab?

Schalenwild, Hase, Kaninchen, Mäuse, Auerwild, Eichhörnchen.

7

Was versteht man unter Flächenschutz?

Die Errichtung eines wilddichten Zaunes (Pfahlzaun, Stützenzaun, Hordengatter, Elektrozaun).

8

Wann sind Wildschäden ersatzpflichtig?

Wenn sie von Schalenwild, von Wildkaninchen oder vom Fasan verursacht wurden.

9

Nennen Sie 3 Arten des Flächenschutzes!

Pfahlzaun, Stützzaun, Hordengatter, Elektrozaun.

10

Wer ist bei Wildschäden ersatzpflichtig?

Die Jagdgenossenschaft. Zumeist wird die Ersatzpflicht per Eintrag im Pachtvertrag an den Pächter weitergegeben.

11

Wann sind ersatzpflichtige Wildschäden an Feldfrüchten zu melden?

Eine Woche nach Kenntnisnahme.

12

Wann sind ersatzpflichtige Wildschäden an Forstkulturen zu melden?

Zum 1.5. und 1.10.

13

In welchen Bereichen sind ansonsten ersatzpflichtige Wildschäden nicht ersatzpflichtig?

In befriedeten Bezirken; auf Grundstücken, auf denen die Jagd nicht ausgeübt werden darf; wenn Schutzvorrichtungen unbrauchbar gemacht wurden; Sonderkulturen; an einzelnen Bäumen, an Alleen.

14

Wie kann sich der Waldbauer indirekt gegen Wildschäden schützen?

Durch Anlage von Wildäsungsflächen, durch Mischwald, durch Waldverjüngung (Niederwald) und Anlage von Weichholzkulturen.

15

Was versteht man unter mechanisch-biologischen Schälschutz?

Die Verletzung der Rinde mit Hilfe von Kratz-, Hobel- oder Punktiergeräten.

© Ernst-Otto Pieper, 25712 Burg in Dithmarschen 

Grafik: Ernst-Otto Pieper, 25712 Burg in Dithmarschen

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